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    Infrastruktur

    Hardware, auf der wir betreiben

    Keine Werbebegriffe, sondern die Ausstattung: Prozessoren, Arbeitsspeicher, Datenträger, RAID, Netzanbindung – und was passiert, wenn ein Bauteil ausfällt.

    Prozessoren

    AMD EPYC / Intel Xeon

    Arbeitsspeicher

    DDR4/DDR5 ECC

    Datenträger

    NVMe im Rechenzentrumsbau

    Was verbaut ist

    Serverbauteile statt Desktopteile – der Unterschied zeigt sich nicht am ersten Tag, sondern im dritten Betriebsjahr.

    Prozessoren

    Serverprozessoren mit vielen Kernen und hoher Speicherbandbreite. Welche Linie zum Einsatz kommt, hängt an der Arbeitslast: viele parallele Dienste oder wenige, die Takt brauchen.

    • AMD EPYC für kern- und speicherlastige Systeme
    • Intel Xeon für Lasten, die einzelne schnelle Kerne brauchen
    • Hardwareseitige Virtualisierung durchgängig aktiv
    • Kernzuteilung je Produkt festgelegt, nicht dynamisch überbucht

    Arbeitsspeicher

    Ausschließlich ECC-Speicher. Ein einzelnes gekipptes Bit wird korrigiert statt in die Datenbank geschrieben – das ist der Grund, warum ECC im Serverbetrieb nicht verhandelbar ist.

    • DDR4 und DDR5 registered ECC
    • Fehlerkorrektur und Meldung an das Monitoring
    • Speicherausbau passend zur Kernanzahl bestückt
    • Auffällige Module werden getauscht, nicht beobachtet

    Datenträger

    NVMe im U.2-Rechenzentrumsformat als Standard. Dazu SATA-SSD für Kapazität und HDD dort, wo große, selten gelesene Datenmengen liegen – etwa Sicherungen.

    • NVMe U.2 mit Herstellerangabe zur Schreiblast
    • SSD für kapazitätsorientierte Umgebungen
    • HDD für Sicherungen und Archivdaten
    • Verschleißwerte werden dauerhaft ausgelesen

    RAID und Redundanz

    Produktivsysteme laufen im Verbund, nicht auf einem einzelnen Datenträger. Welcher RAID-Level sinnvoll ist, entscheidet die Last – Spiegelung für schnelle Schreibzugriffe, Parität für Kapazität.

    • RAID 1 als Standard für Systemdatenträger
    • RAID 10 für schreibintensive Datenbanken
    • RAID 5/6 für kapazitätsorientierte Ablagen
    • Hardware- oder Software-RAID je nach Plattform

    Netzanbindung im Server

    Serverseitige Netzwerkkarten mit stabilen Treibern. Wo es die Verfügbarkeit verlangt, sind zwei Ports zu einem Bündel zusammengefasst.

    • 1-GBit- und 10-GBit-Anbindung je nach Bauart
    • Intel-Serverkarten als Standard
    • Bündelung zweier Ports, wo gefordert
    • Getrennte Wege für Verwaltung und Nutzdaten

    Bauform und Fernwartung

    Die eingesetzten Systeme sind für den Rechenzentrumsbetrieb gefertigt: Rackeinbau, redundante Netzteile, Fernwartung unabhängig vom Betriebssystem.

    • Rackmontage in getrennten Brandabschnitten
    • Redundante Netzteile an zwei Strompfaden
    • Fernwartungszugang unabhängig vom laufenden System
    • Sensorwerte zu Temperatur, Lüftern und Netzteilen im Monitoring

    Wenn etwas ausfällt

    Hardware fällt aus – die Frage ist nur, wie schnell es auffällt und wie lange der Tausch dauert.

    Erkennen

    Datenträgerverschleiß, ECC-Meldungen, Netzteil- und Lüfterwerte laufen ins Monitoring. Ein auffälliges Bauteil erzeugt eine Meldung, bevor es ausfällt.

    • Dauerhafte Abfrage der Hardwaresensoren
    • Schwellwerte lösen eine Meldung aus
    • Alarmierung rund um die Uhr
    • Vorgang wird als Ticket dokumentiert

    Tauschen

    Gängige Ersatzteile liegen am Standort. Ein Techniker vor Ort tauscht das Bauteil – bei redundanter Auslegung im laufenden Betrieb, sonst in einem abgestimmten Fenster.

    • Ersatzteile für gängige Baugruppen vorgehalten
    • Technikpersonal an den Standorten rund um die Uhr
    • Tausch im Betrieb, wo die Bauform es zulässt
    • Wartungsfenster vorher angekündigt

    Absichern

    RAID ist keine Sicherung. Ein zweiter, getrennter Ablageort ist deshalb Teil jedes Betriebskonzepts – auf Wunsch in einer anderen Standortzone.

    • Sicherungen getrennt vom Produktivsystem
    • Zielzone frei wählbar, auch in einem anderen Land
    • Rückspielungen werden geprüft, nicht angenommen
    • Aufbewahrungsfristen vertraglich festgelegt
    Standorte ansehen

    Unsere eigenen Systeme

    Womit wir selbst arbeiten – dieselbe Ausstattung, die wir auch für Kundenumgebungen einsetzen.

    Plattform- und Dienstsysteme

    Grundlage für unsere eigenen Anwendungen und Verwaltungsdienste.

    • AMD EPYC 7401P
    • 8 × 32 GB DDR4 ECC registered
    • 2 × NVMe U.2 1,92 TB
    • 1-GBit-Anbindung (Intel I350)

    Dauerlaufende Dienste

    Hintergrunddienste mit vielen kleinen, gleichzeitigen Prozessen.

    • AMD EPYC 7401P
    • 8 × 32 GB DDR4 ECC registered
    • 2 × NVMe U.2 1,92 TB
    • 1-GBit-Anbindung (Intel I350)

    Kunden-Hosting

    Webhosting, Datenbanken und betreute Anwendungen.

    • AMD EPYC 7401P
    • 8 × 32 GB DDR4 ECC registered
    • 2 × NVMe U.2 1,92 TB
    • 1-GBit-Anbindung (Intel I350)

    Virtuelle Systeme

    V-Server, Rootserver, Cloud-Instanzen und Container.

    • AMD EPYC 7401P
    • 8 × 32 GB DDR4 ECC registered
    • 2 × NVMe U.2 1,92 TB
    • 1-GBit-Anbindung (Intel I350)

    Gameserver

    Lasten mit hoher Anforderung an gleichmäßige Antwortzeiten.

    • AMD EPYC 7401P
    • 8 × 32 GB DDR4 ECC registered
    • 2 × NVMe U.2 1,92 TB
    • 1-GBit-Anbindung (Intel I350)

    Gemeinsame Grundlage

    Alle Systeme stehen in unseren Standortzonen, hängen am selben Backbone und laufen unter demselben Monitoring.

    • Betrieb in den beschriebenen Standortzonen
    • Netzseitiger DDoS-Schutz ohne Aufpreis
    • Einheitliche Überwachung und Alarmierung
    • Einheitliche Baugruppen für schnellen Tausch

    Passende Ausstattung für Ihre Last

    Sagen Sie uns, was laufen soll – wir sagen Ihnen, welche Kerne, wie viel Speicher und welche Datenträger dafür sinnvoll sind.

    Beratung anfragenRechenzentrum ansehen